410 TECHNISCHE INFORMATIONEN Gasfedern t &JO ;ZMJOEFS JTU NJU VOUFS )PDIESVDL stehendem Gas (Stickstoffgas: nicht brennbar) befüllt und die Reaktionskraft des Gases dient als Feder. Diese kleine Gasfeder weist unabhängig von der Größe eine niedrige Federkonstante bei hoher Vorspannung auf und eignet sich deshalb für eine Vielzahl von Anwendungen, wie Maschinen, Möbel, Fahrzeuge, Ausrüstung für die Büroautomatisierung usw. Eigenschaften t Trotz geringer Größe und Gewicht kann eine hohe Federkraft (Ausschubkraft) erreicht werden. t %JF 'FEFSLSBGU "VTTDIVCLSBGU JTU àCFS den gesamten Hub nahezu konstant. t ,BOO KF OBDI #FEBSG BO VOUFSTDIJFEMJDITUF Anwendungen angepasst werden. Vorauswahl 1. Anhand der folgenden Formel die erforderliche Ausschubkraft (F) berechnen, dann nach möglichen Modellausführungen suchen. F : Erforderliche Ausschubkraft (bei max. Länge) W : Gewicht der Türen usw. A : Horizontaler Abstand zwischen Gelenk (Türscharnier usw.) und Schwerpunkt B : Vertikaler Abstand zwischen Gelenk (Türscharnier usw.) und der Achse der Gasfeder 2. Mindestens Fx1.1 als Ausschubkraft der Gasfeder wählen. Ausschubkraft kann um ca. 10% variieren. 3. Wenn die erforderliche Ausschubkraft (Fx1.1) die Ausschubkraft bei maximaler Länge der Gasfeder -( ) mm überschreitet, 2 oder mehr Federn verwenden. 4. Die Ausschubkräfte gelten bei 20°C und erhöhen oder verringern sich bei Temperaturänderung. Endauswahl t +F OBDI 5àSXJOLFM PEFS .POUBHFQPTJUJPO EFS (BTGFEFS LBOO EJF -BTU VOUFSTDIJFEMJDI TFJO "OIBOE EFS jeweiligen Konstruktionszeichnung das Ausschubkraftmoment berechnen. &Sicherheitshinweise (für FGS, GSS, FGSS, HFGSS und FRGSS) t #FJ EFS 7FSXFOEVOH WPO (BTGFEFSO BVG EJF 5FNQFSBUVS BDIUFO /JDIU àCFS FJOFO MÊOHFSFO ;FJUSBVN MBHFSO %BCFJ LPNNU FT [V WPS[FJUJHFS "MUFSVOH EFS %JDIUVOH und Nachlassen der Ausschubkraft. (Temperaturbereich der Artikel: GSS, FGSS: -20°C ~ 60°C/HFGSS: -20°C ~ 80°C/FRGSS: -30°C ~ 80°C. Einige Artikel haben einen anderen Temperaturbereich. Bitte auf der jeweiligen Artikelseite überprüfen.) t %JF "VTTDIVCLSÊGUF TJOE CFJ FJO[FMOFO "SUJLFMO MFJDIU BCXFJDIFOE VOE LÚOOFO TJDI BCIÊOHJH WPO EFS 5FNQFSBUVS WFSÊOEFSO t %JF "VTTDIVCLSBGU LBOO TJDI KF OBDI #FUSJFCTCFEJOHVOHFO VOE &JOTBU[IÊVGJHLFJU ÊOEFSO (BTGFEFS BVTUBVTDIFO XFOO EJF FSGPSEFSMJDIF "VTTDIVCLSBGU OJDIU NFIS erreicht wird. t %JF (BTGFEFS JO 6NHFCVOHFO XP EJF (FGBIS EFT 3PTUFOT EFS ,PMCFOTUBOHF CFTUFIU PEFS JO FJOFS DIFNJTDIFO "UNPTQIÊSF OJDIU MBHFSO PEFS FJOTFU[FO (BTGFEFS nicht lackieren. t ;ZMJOEFS VOE ,PMCFOTUBOHFO OJDIU CFTDIÊEJHFO 8FOO EJF ,PMCFOTUBOHFO NJU #BOE PEFS ,VOTUTUPGGTDIOàSFO VNXJDLFMU XFSEFO LÚOOFO BVG EFS 0CFSGMÊDIF verbleibende Klebstoffe oder Fasern in den Innenraum gelangen und zum Austritt von Gas/Öl führen. Vor dem Einsatz der Feder sicherstellen, dass die Kolbenstange frei von Rost, Kratzern, Klebstoff und Fremdkörpern ist. t %JF 'FEFS LFJOFO #JFHFCFMBTUVOHFO VOE 7FSESFILSÊGUFO BVTTFU[FO 8FOO FJOF -BTU OVS NJU (BTGFEFSO BVGHFOPNNFO XJSE LPNNU FT [V FJOFS VOTZNNFUSJTDIFO Belastung und damit zu vorzeitiger Alterung und Austritt von Gas/Öl. Bei Drehbewegungen ein gleichmäßiges Schwenken um das Gelenk sicherstellen. Bei linearen Bewegungen eine Führung usw. vorsehen, damit es nicht zu unsymmetrischen Belastungen kommt. t (BTGFEFSO OJDIU àCFS JISF NBYJNBMF -ÊOHF IJOBVT BVTGBISFO "VDI CFJ NBYJNBMFN )VC XÊISFOE EFS ,PNQSFTTJPO NVTT EFS "CTUBOE [VN )VCFOEF DB NN betragen. Nicht mit hoher Geschwindigkeit (1m/s oder mehr) ausschieben und komprimieren. t '(4 VOE (44 NJU EFS ;ZMJOEFSTFJUF OBDI PCFO VOE EFS ,PMCFOTUBOHFOTFJUF OBDI VOUFO WFSXFOEFO EBNJU EJF (VNNJEJDIUVOH EVSDI EBT ½M HFTDIàU[U JTU #FJ '(4 GSS und FRGSS darf der Neigungswinkel 60 Grad nicht überschreiten. Auch bei zeitweiliger Lagerung nicht über 60 Grad neigen. t 'àS &'(44 VOE )'(44 HJCU FT LFJOF &JOTDISÊOLVOHFO EFT .POUBHFXJOLFMT "VTSJDIUVOH NJU EFS ,PMCFOTUBOHF OBDI VOUFO XJSE KFEPDI FNQGPIMFO Merkmale von Gasfedern mit beliebiger Montagerichtung (FGSS) t (BTGFEFSO NJU CFMJFCJHFS .POUBHFSJDIUVOH 1. Stickstoffgas (nicht brennbar) ist in der Kammer C mit einem frei beweglichen Kolben eingeschlossen, und die Reaktionskraft des Gases dient als Feder. 2. Die Kammer C übt eine konstante Reaktionskraft in Ausschubrichtung aus, da das Öl in Kammer AB mit Druck beaufschlagt wird. Das heißt die Ausschubkraft hängt vom Gasdruck in Kammer C ab. 3. Wenn die Kolbenstange sich aus der vorgegebenen Position bewegt, strömt das Öl in Kammer AB durch die Öffnung des Kolbens. 4. Die Volumenänderung im Zylinder wird durch die Änderung in Kammer C ausgeglichen. F= WxA ———— B A B W F Tür Achsenlinie Die Ausschubkraft bei max. Länge -10 (5) mm und die max. Länge -(s) mm sind in diesem Katalog aufgeführt. Die Ausschubkraft ändert sich in der Regel proportional. Um die Ausschubkraft bei einem bestimmten Hub zu bestimmen, die 2 Punkte wie in Abb. 3 gezeigt mit einer geraden Linie verbinden und den Wert für den Hub ablesen. Hub Max. Lange Min. Lange Max. Lange-(S)mm Fa Fb f f Schrumpfende durchgehende Linie Theoretische Linie Erweiterung durchgehende Linie Ausschubkraft Abb.3 Ausschubkraft von Gasfedern Max. Länge -10mm (GSS/FGS/FGSS) Max. Länge -5mm (HFGSS/FRGSS) &f=Interner Gleitwiderstand (theoretischer Wert x0.1) Befestigungsteil Befestigungsteil Leitung Leitung Kolben Kolben Kolbenstange Kolbenstange Dichtung Dichtung Befestigungsteil Befestigungsteil Stangenführung Stangenführung Freikolben Ol Ol Kammer C Kammer B Kammer A Staudrucköffnung Staudrucköffnung Gaskompression Gaskompression Innerhalb dieses Bereichs verwenden. In jedem Winkel einsetzbar 60° 60° 360° 360° & Der innere Aufbau von FRGSS unterscheidet sich teilweise von Abb.1 rechts. & Nur HFGSS ist in einem beliebigen Winkel (360 Grad) einsetzbar. Abb. 1 Gasfedern (FGS, GSS, HFGSS, FRGSS) Abb. 2 Gasfedern – Ausführung mit beliebiger Montagerichtung (FGSS) Gasfedern Überblick
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